Home
Warum Kiew ?
Kiew-Tipps
Bücherecke
Zurück zur Reise-Übersicht
Die Fotos
Pecherska Lavra
Außen, am Eingang
Innen, die Kirchen
Die Klöster
Michailskoe-Kloster
Sophien-Kirche
Sophien-Platz
Marienpalast
Oper / Theater
Der Fluß
Funikular
Bootsfahrt auf dem Dnipro
Park am Dnipro
Das alte Stadion
Hidropark
Die goldene Pforte
Universität
Afghanistan
Noch mehr Krieg
Mutter Heimat
Andrejevski Usviv
Podil
Am Bessarabischen Markt
Khreschatik
Am Platz der Unabhängigkeit
Der neue Bahnhof
Bergarbeiter
Weihnachten
Al Capone und andere
Symbole
Fußball
Schriftproben
Dummenfang
Freiluftmuseum Perovo
Windmühlen
Kirchen
Häuser
innen
Folklore
Kharkov / Kharkiv
Die Stadt
Noch mehr Stadt
Sylvester
Zurück zur Reise-Übersicht
Moskau
Odessa
Gästebuch
Diese Seite einem Freund empfehlen
Impressum
Querbeet ... durch die Welt
Ohne Bild:
Die Geschichte von Canudos
Umsteigen in Moskau
Kleine Kalendergeschichte zum Datum des russischen Weihnachtsfestes
Autos:
Oldtimer in Uruguay
Mercedes in Havanna
Öffentlicher Nahverkehr:
Die grüne Dampflok
Kubanische Kamele
Der Gas-Bus
Pferde-Taxi in Kuba
Der Moskauer Metroplan als Suchbild
Architektur:
Schöne Fassaden in Macau
Katalanische Fassaden
Ukrainische Fassaden 1
Ukrainische Fassaden 2
Ukrainische Fassaden 3
Fachwerk in China
Odessas schöne Oper
Ein Wintertag in Madrid
Kulinaria:
Caipirinha für 2 Mark
Besonders lecker
Meeresfrüchte
Bischof im Kochtopf
Monumente und Berühmtheiten:
Der große Buddha
Richelieu fern der Heimat
Picasso 1
Picasso 2
Berühmte Kino-Treppe
Rios fotogenste Brücke
Dänikens Landebahn der Außerirdischen
Natur:
Schnee am Äquator
Chinas schönster Fluß
Auf 4900 m
2500 m x 16 km Schlucht
Dinosaurier
Auf der Straße:
Lebende Figuren
Sonntagsmarkt in Xishuangbanna
Tango auf der Straße
Dummenfang in Kiew
Kyrillisches
Schirinowski on Stage
Die gesamte WebSite ohne Internet ?
|
Ein paar Tipps zu Kiew
Vermutlich am internationalen Flughafen Borispil (ukrainisch), bzw. Borispol (russisch).
Besitzt man keinen Diplomatenpaß und fehlen auch die vier gelben
Flugkapitänsstreifen auf dem blauen Jackett, so
muß man zunächst an den Schlangen vor der Paß- und Visumskontrolle
anstehen. Sind alle Schlangen gleich lang, so ist immer diejenige vorzuziehen,
in der die meisten möglichst durchschnittlich aussehenden Touristen rumstehen;
denn das sind die Leute, die die wenigsten Probleme machen. Danach kommt, wie fast
überall auf der Welt, ein großer Saal mit den Gepäckbändern
und dem Ausgang zum Zoll.
Am Zoll muß man sich dann, wie in Moskau,
zwischen grünem und rotem Kanal
entscheiden. Manchmal ist die eine Schlange viel länger als die andere, manchmal
gerade umgekehrt. Hat man nichts besonderes dabei, und geht man davon aus, daß
bei der Ausreise auch alles Geld aufgebraucht ist, so spricht nichts gegen den grünen
Kanal. Im Prinzip ist es aber besser, die Zoll- und Devisenerklärung auszufüllen
und durch den roten Kanal zu gehen. Die Formulare liegen an verschiedenen Stellen
im Saal herum. Anstatt vollkommen unproduktiv am Gepäckband zu
warten, sucht man sich besser schon mal eins der Formulare, füllt es
mit dem griffbereiten Kugelschreiber aus, belastet sich erst anschließend
mit seinem Gepäck vom Band und beginnt dann seinen Slalom durch ungeschickt
und verwirrt mit Koffern, Formularen und Kugelschreibern hantierende Reisende
zur Spitze der Schlange vorm Zoll.
Ist man endlich dem geschützten Niemandsland entkommen,
so darf man nun seine Abholer begrüßen. Gibt es keine, wovon bei einem
ersten Besuch wohl auszugehen ist, so gilt es nun alle "Taxi Taxi"-Rufer streng
zu ignorieren und Ausschau nach einem Bank-Symbol zu halten. Dort eine
Minimalausstattung Griwna für die Fahrt zur Stadt und das erste Bier
am Abend eintauschen. Geldwechsel ist am anderen Tag kein Problem, Wechselstuben gibt es
in der Kiewer Innenstadt auf Schritt und Tritt. Nach 21 Uhr sind die meisten
allerdings geschlossen.
Der Flughafen liegt ca. 30 km südöstlich vom Stadtzentrum auf der anderen
Seite des Dnjepr.
Vor dem Flughafengebäude fährt ca. alle 30 min. ein Bus Richtung Kiew ab.

3 Bustickets vom Flughafen zur Stadt
|
Der Preis liegt bei ungefähr 10 Griwna.
Sobald er die Dnjepr-Brücke überquert, sieht man schon
Rodina Mat und die Kirchtürme der
Pecherska Lavra, und die Innenstadt ist nicht mehr weit.
Die Fahrt führt entlang des Boulevard Lesja Ukrainka vorbei am
Bessararbischen Markt
und via Boulevard Taras Schwetschenko weiter zum Hauptbahnhof (
Wer wissen möchte, wer Lesja Ukrainka war, kann
hier nachschauen ).
Taxi, Metro,
Bus und Bahn
|
Es gibt in Kiew eine Metro. Sie ist aber nicht mit der Moskauer zu
vergleichen. Das Netz ist kleiner, die Aufzüge und die Züge
fahren langsamer und die Wartezeiten sind größer.
Als Grundversorgung reicht sie für das kleinere Kiew aber aus.
Übersichten zum Streckennetz findet man allerorten, z.B. auch
hier.
Im Eingangsbereich der Metrostationen kauft man grüne Plastikjetons für 50 Kopeken
pro Fahrt (2001). Außer den Jetons kann man aber auch noch eine Menge andere
Sachen kaufen: Kosmetika, Toilettenartikel, Modeschmuck und viele viele CD's.
Musik- oder Computer-CD's gibt es zum Einheitspreis von 11 Griwna (2001),
egal ob es Raubkopien der neuesten Madonna- oder U2-Platten sind,
oder z.B. Microsoft Office 2000 russische und englische Version,
Adobe Photoshop neueste Version, Dreamweaver etc..
Bei Bus und Straßenbahn steigt man beim Fahrer ein und bezahlt.
Zum Thema Taxi gilt ähnliches zu sagen wie bei Moskau.
Vom Flughafen abgesehen, ist Taxifahren in Kiew eine wunderbare Angelegenheit.
Verlässt man beispielsweise spät nachts einen Klub oder eine Disco, so
geht man schnurstracks zum nächsten Straßenrand, postiert sich dort so,
daß man gut gesehen wird und hält den gestreckten Arm in einem Winkel von
ungefähr 30° vom Körper entfernt in Richtung Straße.
Egal wie dunkel oder verlassen die Gegend aussieht, es wird nur kurze Zeit dauern,
bis irgendein alter Wagen anhält.
Bevor man irgendwelche Anstalten macht einzusteigen, ist der Preis auszuhandeln.
Man nennt dem Fahrer das Ziel. Entweder macht er einen
Vorschlag oder er fragt, wieviel man bezahlen will. Bei dieser Aktion ist ein fehlerhaftes
Russisch einem perfekten Englisch auf jeden Fall vorzuziehen.
Mit einem Fahrzeug, das offiziell als Taxi gekennzeichnet
war, bin ich meiner Erinnerung nach in der Ukraine oder in Rußland noch nie gefahren.
P.S.: Bitte nicht versuchen BMW oder Mercedes anzuhalten !
Hotels sind verhältnismäßig teuer in Kiew. Bei meinem ersten
Besuch hatte ich mir aus dem Lonely Planet-Band eines
der billigeren Hotels ausgesucht, dessen Adresse ich auf dem spartanischen Stadtplan
ausmachen konnte. Ich hielt also den Bus vom Flughafen am Anfang des Boulevard
Taras Schewtschenko an und fragte im Hotel Sankt Peterburg nach einem Zimmer.
War so weit alles ok.
Eine Besonderheit von Kiew ist, daß es ein paar recht aktive Agenturen
zur Vermietung privater Appartements gibt. Eine davon hat sogar ein Büro
am Flughafen. Für eine eingerichtete 1-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung wird
ca. 50 US-$ pro Tag verlangt.
In den Kiewer Stadtmagazinen findet man die Reklame von vielen hervorragenden
Restaurants. Das sind aber keine Discount-Läden. In Preis und Qualität
vergleichbar mit guten Restaurants in Westeuropa. Für besondere Anlässe
gibt es also reichlich Auswahl.
An Alltagsangeboten gibt es auch keinen Mangel,
obwohl es nicht so viele Fast Food Locations gibt wie in Moskau. Neben McDonalds,
ein paar gestylten Pizza-Schnellgaststätten, einem Steh-Chinesen am Maidan
Nesaleschnosti gibt es z.B. noch die Kette Schwidko mit typisch russisch/ukrainischen
Angeboten. Sie ähnelt dem Russkoye Bistro in Moskau. Ein interessanter Tipp ist
noch folgender. Rechts an der Vulitsa Bohdan Chmelnitski auf zwei Drittel des Weges
vom Khreschatik hoch zur Oper fällt ein Gebäude mit einer häßlichen
gelben Beschriftung auf. Dort steht „Domaschnaya Kuchnya = Hausmannskost“. Es ist ein
großes Selbstbedienungsrestaurant mit vielfältigen wechselnden Angeboten
und tagsüber immer voll.
Im Sommer kann man im Freien an Ausflugsorten, z.B. Hidropark
(mit gleichnamiger Metrostation !),
häufig ein gutes Schaschlik bekommen.
Das einzig Eßbare wovor ich in Kiew aus Geschmacksgründen
warne sind die Hot Dogs an der Straße. Gute Grillwürste sind auch in Moskau
noch ein Problem.
Mein erster Weg am ersten Abend führt mich in Kiew entweder zu
Erik's Bierstube oder zum Irish Pub O'Briens.
Mal sehen, ob man Bekannte trifft. Was man dort auf jeden Fall findet, sind
englischsprachige Stadtmagazine und Stadtzeitungen mit Übersichten über die zahlreichen
Restaurants, Clubs und Discotheken der Stadt. Mit den Infos aus diesen Blättern
läßt sich dann jeder Abend der Woche abwechslungsreich gestalten.
Discoclub New York
Perova 2
Nähe Hotel Bratislava und Metro Daritsa auf der linken Dnjepr-Seite
Täglich 21:00 bis 5:30
|
Internet-Café in der Ul. Prirosna 21
150 m unterhalb der goldenen Pforte.
|
|