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Pecherska LavraDer Kiewer Klosterbezirk PecherskaAb dem 11.Jahrhundert wurden in Rußland viele Klöster gegründet. Zum Teil entstanden sie durch den Zusammenschluß von Eremitenbehausungen. Solche Klöster nannte man Lavra. Da das Ganze von Höhlen (= Pechery) ausging, heißt es bis heute eben Pecherska Lavra und der ganze Stadtteil nebst seiner Metrostation heißt ebenfalls Pecherska, also die „Höhlige“. Ilarion soll in den 1030-er Jahren der erste gewesen sein, der sich hier auf der Anhöhe hoch über dem Fluß eine Höhle grub. Später wurde er Metropolit und das Höhlenkloster wurde geistiges Zentrum des Landes. Die Tataren zerstörten bei ihren Überfällen ab 1240 fast alle Gebäude, die bis dahin schon entstanden waren. Ab 1700 baute man um den oberen Teil des Geländes eine Mauer. Nachdem 1718 alle Holzgebäude abbrannten, entstanden die Kirchen in ihrer heutigen Form. Einer der Architekten hieß Gottfried Schädel. Im 19.Jahrhundert wurde als letzte die Refektoriumskirche errichtet. Links ein Teil der Südfassade der Maria-Entschlafens-Kathedrale. Das Gebäude rechts hinten entstand Ende des 17.Jahrhunderts als Bäckerei. Nach dem großen Brand von 1718 wurde es 1744 bis 1746 von Stepan Kovnir (1695 - 1786) in seiner heutigen Form wieder aufgebaut. Datum der Aufnahme: 14.04.2001
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