Home
Warum Moskau ?
Meine Moskau-Tipps
Die Metrostationen in kyrillischer Schreibweise
Moskau Links
Mit Moskau News Ticker
Bücherecke
Zurück zur Reise-Übersicht
Fotos 2000
Der Kreml
Kathedralen (1)
Kathedralen (2)
Kaputte Glocke
Putins Büro
Moskau von oben
Der schöne Platz
Am Manegenplatz
Die Tverskaja
Kitaj Gorod
Die neue Straße
Hotels
Ostankino Schloß und Turm
Auferstehung
Errungenschaften
Im Park
Politik ?
Die Ismailovo-Insel
Universität und Sperlingsberge
Bahnhöfe
Kasan
Jaroslawler und Leningrader
Weißrussischer, Rigaer und Kiewer
Fotos 2003
Neujungfrauen- kloster
Grabsteine
Schloß Kuskovo
Am See
Herrenhaus
Einsichten
Pavillons
Schloßgeister
Im Wald nebenan
Manegenplatz, Alexandergarten
Kutusowski Prospekt
Platz des Sieges
Symbole in Chimki
Spaziergang an der Tverskaja
Spaziergang in Kitaj Gorod
In der Metro
Park der Kultur
Alter Arbat
Taganka
Tschajkowski- Konservatorium
Berühmte Häuser
Ausblicke
Große Schwester an der Jausa
Entlang der Bolschaja Nikitskaja
Vjeschnjaki
Kyrillica
Zurück zur Reise-Übersicht
Kiew
Odessa
Gästebuch
Diese Seite einem Freund empfehlen
Impressum
Querbeet ... durch die Welt
Ohne Bild:
Die Geschichte von Canudos
Umsteigen in Moskau
Kleine Kalendergeschichte zum Datum des russischen Weihnachtsfestes
Autos:
Oldtimer in Uruguay
Mercedes in Havanna
Öffentlicher Nahverkehr:
Die grüne Dampflok
Kubanische Kamele
Der Gas-Bus
Pferde-Taxi in Kuba
Der Moskauer Metroplan als Suchbild
Architektur:
Schöne Fassaden in Macau
Katalanische Fassaden
Ukrainische Fassaden 1
Ukrainische Fassaden 2
Ukrainische Fassaden 3
Fachwerk in China
Odessas schöne Oper
Ein Wintertag in Madrid
Kulinaria:
Caipirinha für 2 Mark
Besonders lecker
Meeresfrüchte
Bischof im Kochtopf
Monumente und Berühmtheiten:
Der große Buddha
Richelieu fern der Heimat
Picasso 1
Picasso 2
Berühmte Kino-Treppe
Rios fotogenste Brücke
Dänikens Landebahn der Außerirdischen
Natur:
Schnee am Äquator
Chinas schönster Fluß
Auf 4900 m
2500 m x 16 km Schlucht
Dinosaurier
Auf der Straße:
Lebende Figuren
Sonntagsmarkt in Xishuangbanna
Tango auf der Straße
Dummenfang in Kiew
Kyrillisches
Schirinowski on Stage
Die gesamte WebSite ohne Internet ?
|
Was zieht mich eigentlich so häufig Richtung Osten ?
Ich glaube ich war schon zu Sowjetzeiten neugierig darauf, das große Land im
Osten einmal kennen zu lernen. Warum
kann ich nicht genau sagen. Zum Teil hat mein Interesse am Schach
eine Rolle gespielt, zum Teil die Aussicht trotz eines autoritären Regimes
einen Hauch von Exotik und Abenteuer zu genießen.
Die erste günstige Gelegenheit zu einem Rußlandbesuch
hatte ich aber erst nach der großen Wende. Und zwar in Form einer siebentägigen
Pauschalreise im Sommer 1993 nach Sankt Petersburg. Dieser erste Besuch war ein tolles Erlebnis,
so daß ich motiviert war ein wenig russisch zu lernen. Vor allem faszinierte mich
das rege Leben in den sommerlichen Parks. Dort wurde es garantiert nie langweilig.
1994 war ich um Ostern eine Woche in Jalta und im Sommer drei Wochen erneut in Sankt Petersburg, zu Besuch
bei einer Freundin, die ich im Jahr zuvor kennengelernt hatte.
|

Die Blutkirche am Gribojedev-Kanal ist die einzige Kirche St. Petersburgs
russischen Stils. Davor stand ein Bauwagen mit Reklame für Alpirsbacher
Klosterbräu
|
Das war's dann aber. Für mehr als sechs Jahre.
Erst im Spätsommer 1999 entschloß ich mich dann, meine Liebe zum europäischen
Osten aufzufrischen. Sankt Petersburg kannte ich ja schon, also war Moskau dran ! Bei
einem Berliner Rußlandspezialisten kaufte ich ein Aeroflot-Ticket Frankfurt -
Moskau - Riga und zurück und noch ein oder zwei Koupons für das Hotel Rossija in Moskau.
Rückflug von Riga nach Frankfurt über Moskau, Sonntag morgen 7 Uhr. Samstag nacht um 5 Uhr den Club
verlassen. Taxifahrer in seinem Auto geweckt, zum Hotel, Tasche geholt, zum Flughafen. Viel zu früh
angekommen. 
Nun war ich gespannt, wie das in Moskau läuft. Ich mußte ja vom
Flughafen Scheremetjewo I nach Scheremetjewo II und hatte kein Visum mehr.
......... weiter lesen
|
|
Ich hatte 5 Tage in Moskau und 4 Tage in Riga.
In Moskau war ich glücklich,
daß ich von 1994 noch genügend russisches Vokabular aus dem Gedächtnis
kramen konnte, um einigermaßen gut rumzukommen. So lernte ich die Stadt unheimlich
schnell kennen. Da das schöne Wetter des Sommers 1999 gerade vorbei war, lagen
die Hauptaktivitäten natürlich nach Sonnenuntergang.
Beim Erforschen des Moskauer Nachtlebens haben mir zunächst die Ausländerzeitungen
wie The Moscow Times und Moskauer Deutsche Zeitung geholfen (siehe
hier auf der Tipp-Seite).
Danach habe ich alleine weiter gefunden. Man findet nicht nur im absoluten Zentrum interessante Locations,
sondern vor allem auch in einem Radius um die Innenstadt, der so in etwa der Kreislinie der
Metro entspricht.
Und vor allem muß man lernen, daß in Rußland alles viel größer
ist als in Deutschland. Das fängt schon bei den Hausnummern an.
Man kann sich da bei den Entfernungen ganz schön vertun. Einmal hatte ich die
Adresse von einem Club, der mir für einen ruhigen Sonntagabend ganz geeignet
erschien. Niagara am Leninskij Prospekt 55 mit Theke, kleiner Tanzfläche, Billard,
Restaurant (in jeder russischen Disco gib es Essen !). Also
fahre ich so um 22 Uhr mit der Metro Richtung Station Leninskij Prospekt.
Dort ausgestiegen ist 30 die erste Hausnummer, die ich finde. Es war erst mein zweiter
Tag in Moskau überhaupt und ich kannte mich mit dem
Autoanhalten
noch nicht so aus. Also entschloß ich
mich die paar Meter bis zur Hausnummer 55 zu Fuß zu gehen. Es war ein strammer
Marsch von zwei Stunden !
|
Dies ist kein Bericht von einer bestimmten Reise.
Es soll auch kein Reiseführer über Moskau werden.
Ich möchte einfach ein wenig über Moskau aus meiner
Sicht erzählen, - aus der Sicht eines Westlers, der aber
mit der Stadt vielleicht ein wenig schneller vertraut
wurde als der Durchschnittswestler.
|
|
Mockba (sprich Masskwá) ist nach wie vor der
Fixstern für einen Erdteil mit mehr als 250 Millionen
Bewohnern, auch wenn die heutige russische Föderation
nur ungefähr 150 Millionen Einwohner hat.
Moskau heute ist eine gigantische pulsierende Metropole, mit der
es höchstens New York aufnehmen kann. Es tummeln sich hier
natürlich nicht so viele Pop-Sternchen wie in London,
aber dafür ist es wirklich eine "City,
which never sleeps".
Die Fotos sind zu Bildgruppen zusammengefaßt und enthalten jeweils Texte zu
ihrem Thema.
Wird fortgesetzt .....
Besucher dieser Seite seit dem 01.09.2001
|