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Bücherecke
Angela Allemann: Rio de Janeiro selbst entdecken
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Ein schöner neuer Band über Rio.
Die Autorin findet auch, daß Rio die schönste Stadt der Welt ist.
Außerdem heißt es in der Kurzbeschreibung, daß es dort
längst nicht mehr so unsicher ist, wie man Rio meist nachsagt.
Tatsächlich wurde um 1995 mit dem Real nicht nur eine für brasilianische
Verhältnisse ungemein stabile Währung eingeführt, sondern
auch bei der Polizei wurde einiges geändert. So kann man als Tourist
heute viel ungetrübter dieses Buch und die darin beschriebene Stadt genießen.
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Lonely Planet: Rio de Janeiro
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Die Bände von Lonely Planet sind immer eine gute Wahl bei exotischen Zielen.
Andrew Draffen, ein gebürtiger Australier, kam 1984 zum ersten Mal nach Rio,
hat dort geheiratet und seit dem die meiste Zeit in Brasilien verbracht.
Er beschreibt Rio sehr genau. Auch z.B. welche Buslinien von
der Copacabana zum Zuckerhut oder zum Corcovado fahren etc.. Dabei ist
das Büchlein so handlich, daß man es immer bequem mit sich führen kann.
Über Copacabana spricht er teilweise nicht so gut. Aber es ist natürlich
das Privileg des Ortsansässigen auch auf die anderen Teile Rios aufmerksam
zu machen. Wen also das englisch nicht stört, für den ist dieser Band
auf jeden Fall ein guter Kauf.
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Richtig reisen: Brasilien
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Helmuth Taubald schildert die widersprüchlichen Sichten auf Brasilien.
Für die einen das schönste Land der Welt, für andere ein
gesetzloses Ghetto der Gewalt.
Schwerpunkte sind die großen Attraktionen: Rio de Janeiro, Salvador da Bahía,
die Wasserfälle bei Iguaçú, und viel Natur im Bundesstaat Amazonas.
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Abenteuer und Reisen: Brasilien
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Robin Daniel Frommer erschließt seinen Lesern die Städte
und Regionen Brasiliens abseits der „ausgetrampelten“ Touristenpfade.
Bei Amazon gibt es sehr positive Käuferbeurteilungen.
Dieses Buch ist sowohl zum Schmökern und Einstimmen auf die Brasilienreise als
auch zur Hilfe vor Ort bestens geeignet.
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Dumont Reise-Taschenbuch: Bahia Salvador Brasiliens Osten
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Die Dumont-Reise-Taschenbücher sind klein, ...... aber immer sehr gut.
Die Autoren, Petra Schaeber und Alexander Busch, leben überwiegend in Salvador.
So können sie sehr kenntnisreích aus ihrer Wahlheimat Bahia berichten.
So wird neben den üblichen touristischen Informationen,
garniert mit schönen Fotos, auch erklärt, was es mit Axé, dem
Kampftanz Capoeira, Hansen-Bahia, Acarajé oder der afrikanischen Götterwelt
des Candomblé auf sich hat.
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Kulturschock: Brasilien
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Will man sich als Tourist nicht auf Touristenghettos beschränken lassen, sondern
auch etwas vom Leben im fremden Land kennenlernen, so stehen jede Menge Fettnäpfchen
zum Reintreten bereit.
Carl D. Goerdeler erklärt die Lebensumstände der Menschen, ihre Traditionen
und Denkweisen. So versteht man vieles, was ohne diese Kenntnisse eigenartig
und unverständlich erscheinen würde.
Die Kulturschock-Bände sind immer lesenswert, wenn man als Deutscher weiter
reist als nur nach Österreich.
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Polyglott Land & Leute: Brasilien
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Cornelia von Schelling-Sprengel erklärt Brasilien von E wie Empregada über
F wie Favela oder Feijão bis zu S wie Samba.
Wie Kulturschock auch ein gutes Buch zur Landeskunde.
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João Ubaldo Ribeiro: Brasilien, Brasilien
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João Ubaldo Ribeiro ist in Deutschland gut bekannt. Viele mögen
seine leicht süffisante Erzählweise und seine oft entlarvenden Beobachtungen,
egal ob es sich um Deutschland oder um seine Heimat Brasilien handelt.
Geboren und aufgewachsen ist er auf Itaparica,
der schönen Insel in der Bucht, direkt vor Salvador da Bahía.
1990/91 verbrachte er mit seiner Familie ein Jahr in Berlin.
Heute lebt er in Rio de Janeiro.
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Stefan Zweig: Brasilien, ein Land mit Zukunft (1940 !)
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Nach dem „Anschluß“ Österreichs an Großdeutschland muß
Stefan Zweig aus seiner Heimatstadt Wien fliehen. Er kommt nach Brasilien und
ist begeistert von diesem Land. Mit seiner Frau läßt er sich
in Petropolis in den Bergen, 3 Stunden von Rio,
nieder. Dort schreibt er dieses Buch.
Bei einem Besuch zum Karneval in Rio 1941 deprimierten ihn die Zeitungsberichte
aus Europa so sehr, daß er sich umbrachte. Stefan Zweig ist vor allem
durch seine „Schachnovelle“ bekannt. Die Psyche von Schachgenies konnte er
schon als Jugendlicher studieren. Sein Vater, ein Industrieller, finanzierte
als Mäzen manches Schachturnier im alten Österreich mit.
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Rudi Hastreiter: Ein Bayer in Rio
und
Ein Aufsteiger in Rio
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Rudi Hastreiter kommt mit 35 nach Rio. Bald darauf kündigt er seine Stelle
als Fluglotse in Stuttgart und bleibt für immer in seinem Traumland.
Er schildert die Touristen-Szene der 80-er und 90-er Jahre an der Copacabana
mit eigenwilligen Erzählungen aus seiner Sicht.
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ISBN 3-00-007496-1 HaWo Verlag
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Bücher zum Thema Canudos
Vale of Tears: Revisiting the Canudos Massacre in Northeastern Brazil, 1893 - 1897
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Ein Taschenbuch von Robert M. Levine.
Es schildert die Ereignisse um Canudos.
Die Schilderung beruht auf den Berichten des Ingenieurs und Journalisten
Euclides da Cunha aus São Paulo.
Er war einer von 12 Berichterstattern verschiedener Zeitungen, die 1897 nach
Canudos geschickt wurden, um mittels der neuen Telegraphenleitungen täglich
von den Ereignissen zu berichten. Die Berichte fanden viel Interesse in Rio
und São Paulo, aber sie waren auch vom Militär zensiert.
Zwei Tage vor Kriegsende mußte er wegen Krankheit nach São Paulo
zurückkehren.
Aber in den folgenden vier Jahren schrieb er unter dem
Titel „Os Sertões“ die ganze grausame Geschichte unzensiert nieder.
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Mario Vargas Llosa: Der Krieg am Ende der Welt
Der fesselnde Roman des berühmten Vargas Llosa lehnt sich an den Originalbericht
„Os Sertões“ von Euclides da Cunha an. Diese Erzählung wurde schon oft aufgelegt,
so daß man die Wahl hat zwischen verschiedenen deutschen und englischen Ausgaben
und dem spanischen Original.
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Ägypten
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