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Zur Burg der Skaliger kommt man in Malcésine fast von alleine, wenn man sich von der Ortsmitte in nördlicher Richtung hält und immer bergauf geht. Die Burg stammt aus dem 13-ten Jahrhundert. Malcésine gehört zur Provinz Verona. Nachdem die Veroneser Liga sich ab 1162 erfolgreich gegen Kaiser Friedrich Barbarossa gewehrt hatte, wurde Verona zum kulturellen Zentrum Oberitaliens. Von 1262 - 1387 regierten die Skaliger, die auch die Burg in Malcésine errichten ließen. In einem Raum der Burg sind Reproduktionen von Goethe's Zeichnungen ausgestellt. Der damals 37-jährige Frankfurter reiste als deutscher Maler unter dem Decknamen Filippo Miller. Von München aus hatte er im September 1786 mit der Postkutsche 5 Tage hier her gebraucht. Wegen seiner Zeichnungen der Burg wäre er beinahe als österreichischer Spion verhaftet worden. Mehr zu Goethe's Besuch ... Immerhin ist die Sache mit dem österreichischen Spion nicht vollkommen abwegig, denn 11 Jahre später kamen die Provinzen Verona und Venedig tatsächlich unter österreichische Herrschaft, bis Verona 1866 zum neugegründeten Königreich Italien kam. Eine richtig gute Aussicht auf den See und auf den Monte Baldo hat man, wenn man die 114 Stufen des 30 Meter hohen Turmes hinaufsteigt. Datum der Aufnahme: 08.08.2002
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