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Am schlimmsten sehen die Reste von San Egidio aus, die alte Kirche, die schon 1404 fertig wurde. Ein schweres Erdbeben am 23.Feb.1887 hatte den Ort hier oben 200 Meter oberhalb des Meeres übel zugerichtet und 54 Einwohnern das Leben gekostet. Über die Jahrhunderte hatte es schon kleinere Erdbeben als Vorboten gegeben. Die Namen der Toten sieht man am Eingang des Ortes auf einer großen Wand. Nachdem es in alter Zeit viele Raubzüge und Plünderungen von Sarazenen, Langobarden und Genuesern entlang der Küste gegeben hatte, suchte man sich einen sichereren Ort. So entstand das alte Bussana ab dem Jahre 1050 hoch oben auf der Bergkuppe. Einer der Grafen von Ventimiglia erbaute im 12.Jahrhundert hier oben sein Schloß. Einer seiner Nachfahren war der Schwarze Korsar. Ab 1961 kamen wieder Bewohner hier her, vor allem Künstler, nachdem schon 1959 ein Turiner Töpfer namens Clizia hierher zog. Nach Bussana Vecchia führt eine Serpentinenstraße, die an Kilometer 666 von der SS 1, der alten Via Aurelia, zwischen Arma di Taggia und San Remo abzweigt. Nach etwa 1½ Kilometern erreicht man das heutige Bussana, weitere 2 km auf einer viel engeren Straße führen schließlich in die Ruinenstadt des alten Bussanas.
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