Home
Mit Bus und Zug nach Moskau
Die Route
Zurück zur Reise-Übersicht
Fotostrecken
Krakau 
Marktplatz
Am Zentrum
Auf der Burg
Oldtimer
Sandomierz
Altstadt
Zamość
Marktplatz
Außerdem
Lwiw 
Alter Marktplatz
Prospekt Svobodi
Außerdem
Unterwegs
Kiew
Lavra
Mutter Heimat
Ukraine Festival
Von der Lavra zum Flußbahnhof
Zugfahren
Moskau 
Am Roten Platz
Außerdem
Zurück zur Reise-Übersicht
Gästebuch
Diese Seite weiterempfehlen
Zu weiteren Seiten über:
Kiew
Moskau
Querbeet ... durch die Welt
Ohne Bild:
Die Geschichte von Canudos
Umsteigen in Moskau
Kleine Kalendergeschichte zum Datum des russischen Weihnachtsfestes
Autos:
Oldtimer in Uruguay
Mercedes in Havanna
Öffentlicher Nahverkehr:
Die grüne Dampflok
Kubanische Kamele
Der Gas-Bus
Pferde-Taxi in Kuba
Der Moskauer Metroplan als Suchbild
Architektur:
Schöne Fassaden in Macau
Katalanische Fassaden
Ukrainische Fassaden 1
Ukrainische Fassaden 2
Ukrainische Fassaden 3
Fachwerk in China
Odessas schöne Oper
Ein Wintertag in Madrid
Kulinaria:
Caipirinha für 2 Mark
Besonders lecker
Meeresfrüchte
Bischof im Kochtopf
Monumente und Berühmtheiten:
Der große Buddha
Richelieu fern der Heimat
Picasso 1
Picasso 2
Berühmte Kino-Treppe
Rios fotogenste Brücke
Dänikens Landebahn der Außerirdischen
Natur:
Schnee am Äquator
Chinas schönster Fluß
Auf 4900 m
2500 m x 16 km Schlucht
Dinosaurier
Auf der Straße:
Lebende Figuren
Sonntagsmarkt in Xishuangbanna
Tango auf der Straße
Dummenfang in Kiew
Kyrillisches
Schirinowski on Stage
Die gesamte WebSite ohne Internet ?
|
 |
Weltkulturerbe Zamość
Am Alten Marktplatz
|  |
Wunderschön liegt der alte Marktplatz von Zamość in der Sonne, vollständig
erhalten aus der Zeit der Renaissance. Der Groß-Kronkanzler und Oberbefehlshaber
der polnischen Armee Jan Zamoyski ließ die
Stadt zwischen 1580 und 1640 nach Plänen italienischer Architekten anlegen.
Die meisten waren aus Padua, so daß man Zamość gerne auch als
Padua des Nordens bezeichnet.
Der Fürst hatte den Ehrgeiz eine ideale Stadt zu gründen,
die allen ansässigen Volksgruppen Heimat sein könne: Polen, Armeniern,
Griechen und Juden.
Zamość liegt in Ostpolen an der Straße von Lublin nach
Lwiw (Lemberg).
Die Grenze zur Ukraine ist 50 km entfernt. Im Jahre 1992 wurde die Stadt
zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt, wie man hier
oberhalb der Freitreppe am Rathaus nachlesen kann.
| Herfahrt: |
Am Montag morgen war ich in Sandomierz
aufgebrochen. Alle paar Minuten fährt irgendein Bus ins nahe gelegene Tarnobrzeg
(sprich: Tarnóbscheg). Dort traf um 12:05 ein Fernbus aus Lublin mit
Fahrtziel Zamość ein, Fahrtdauer ca. 4 Std.. Auf der Fahrt durch Ostpolen kommt man
durch viele Dörfer mit großen, gut gebauten Ein- bis
Dreifamilienhäusern. |
| Weiterfahrt: |
Am Dienstag mittag ging es
mit einem der zahlreichen Busse aus der Neustadt weiter ins nahe Tomaszów-Lubelski.
Wie Tarnobrzeg ein Verkehrsknotenpunkt mit großem Busbahnhof. Um 14:10 Uhr
fuhr dann der alte Klapperbus mit zugehängten Fenstern Richtung Rawa/Ruska an
der ukrainischen Grenze. Der Nahverkehrsbus Tomaszów - Lwiw fährt durch die
kilometerlange Warteschlange mit unsortierten PKW, Transportern und LKW mit
schlafenden Fahrern, mehr oder weniger einfach durch. Trotzdem dauert es fast 2
Stunden bis der Bus auf der ukrainischen Seite wieder freie Fahrt hat. Die meisten
Passagiere sind kräftig gebaute Damen mittleren Alters mit großen
vollgestopften Taschen, die an der ersten Station auf der ukrainischen Seite
aussteigen. Vermutlich arbeiten sie in Polen irgendwo im Haushalt. Ein verängstigter
ukrainischer Wurstschmuggler hatte vorher seine Taschen im ganzen Bus verteilt.
|
Jenseits der Grenze: |
Direkt hinter der Grenze stößt
man auf eine riesige Kluft zur polnischen Seite.
Mit ein wenig Phantasie fühlt man sich mitten in einem Roman von Joseph Roth
aus dem habsburgischen Galizien.
Federvieh und Borstenvieh laufen quer über die unbefestigte Trasse,
und man sieht Szenen wie: Bauer bearbeitet die Scholle mit der Sense,
beobachtet vom Storch aus 10m Entfernung. Je näher man dann an
den Großraum Lwiw (Lemberg) herankommt, desto eher sieht wieder alles normal
aus.
|
|