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Sandomierz
Eine kleine alte Stadt in Südostpolen
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Sandomierz ist eine alte, heute aber kleine Stadt an der Weichsel. Das alte Sandomierz
liegt auf einer Anhöhe links des Flusses, während sich ein modernes Haufendorf
auf der anderen Seite des Flusses entlang der Straße nach Tarnobrzeg, Tarnow und
Krakau erstreckt.
Die Christianisierung des Ostens durch Bernard von Clairvaux spielte eine große
Rolle bei der Entwicklung der Stadt und der Region. Genauso wie die Klöster der
Zisterzienser im nahen Koprzywnica (1185) und der Dominikaner in Sandomierz selbst (1226).
Das gotische Rathaus entstand im 14-ten Jahrhundert. Später war Sandomierz Residenzstadt
der polnischen Könige und gehörte zu den größten Städten des Landes.
Zwei der ehemals vier Wehrtürme sind noch erhalten.
| Herfahrt: |
Am Samstag abend hatte ich am Dworzec (= Busbahnhof) in Krakau
nach einer Verbindung in eine interessante Stadt weiter östlich Ausschau gehalten.
Am besten gefiel mir der Bus 10:45 Uhr am Sonntag morgen nach Sandomierz, Ankunft dort 15:45 Uhr.
Vom Hotel in Krakau aus hatte ich dann beim Auschecken telefonisch ein Zimmer in einem
kleinen Privathotel namens Zacsisce auf der Neustadtseite gebucht.
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| In der Stadt: |
Nachdem am Sonntag
spätnachmittags in der Unterkunft alles erledigt war, machte ich mich mangels
besserer Alternativen zu Fuß auf den Weg zur alten Stadt auf der anderen Seite
der Weichsel. Der Blick an der Weichselbrücke auf die Altstadt sieht
so aus (und so und
so). Der Fußweg hoch zur Stadt
führte an dieser Gedenktafel für Papst Johannes Paul II.
vorbei. Der beliebte polnische Papst, der früher einmal Karol WojtyÅ‚a hieß,
war erst 3 Monate zuvor gestorben. Auf einer Wiese unterhalb des obersten Plateaus
fanden Ritterspiele statt. In der Stadt waren sehr viele
Ausflügler unterwegs. Mit den restlichen Sonnenstrahlen dieses schönen
Sommersonntags entstanden die Fotos auf dieser Seite.
| Weiterfahrt: |
Am Montag morgen hatte die
Besitzerin des Hotels noch mit Anrufen bei den Busbahnhöfen versucht, für
mich eine Verbindung nach Zamość herauszufinden, aber keine vernünftige Auskunft
bekommen. So bin ich auf gut Glück vor zur Hauptstraße gegangen und mit
dem nächsten Bus ins nahe Tarnobrzeg gefahren. Dort hatte ich dann etwa eine Stunde
Wartezeit, bis um 12:05 Uhr ein Bus aus Lublin mit Fahrtziel Zamość eintraf,
planmäßige Ankunft dort um 16:09 Uhr.
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