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FliegenAm einfachsten reist der Ausländer mit dem Flugzeug. Die Angestellten an den Ticket- und Checkin-Schaltern der Flughäfen sprechen alle einwandfrei Englisch.Höfliche Zurückhaltung ist nicht angebracht. Jeder drängelt so gut er kann. Ein kräftig gebauter Europäer ist dabei jedenfalls gegenüber dem Durchschnittschinesen deutlich im Vorteil. An den Flughäfen steht fast immer ein Bus bereit, mit dem man preiswert zur Stadt kommt. Die einzige Ausnahme war Guangzhou. Wenn man sich merkt, wo der Bus hält, kann man beim Weiterflug auch so zurück zum Flughafen. Preisbeispiele (Stand: Juli 2000) ... die Strecken mit chinesischen Schriftzeichen
Dazu kommt die Flughafengebühr: 50 ¥ bei Inlandsflügen, 90 ¥ bei Auslandsflügen. Sie muß an dem Schalter "Airport Construction Fee" bezahlt werden, bevor man durch die Kontrolle zu den Wartebereichen geht. 1 ¥ = ca. 0,26 DM. Also gedanklich die Preisangaben immer durch 4 teilen. TaxiTaxi fahren ist nicht teuer. In den Großstädten des Ostens sind Grundgebühr und Kilometerkosten etwas höher als in abgelegenen Gegenden. In Zigong blieb der Taxameter so lange auf der Grundgebühr von 4,50 ¥ stehen, daß ich schon dachte, er sei kaputt.Es geht auch normalerweise immer nach Taxameter. Ausnahme war die Ankunft am Flughafen in Kanton, wo die Fahrer pauschal 100 ¥ verlangen und sich höchstens auf 80 ¥ runterhandeln lassen für eine Fahrt, die normalerweise weniger als 20 ¥ kostet. Wen das stört, der kann ein paar Schritte zum Abflug machen und sich einen Wagen nehmen, der gerade Fluggäste bringt. Der fährt dann ohne zu Murren nach Taxameter. BusseDie weniger großen Strecken legt man am besten mit dem Bus zurück. Die Preise sind ziemlich niedrig. Jede größere Stadt hat mindestens einen Bahnhof für Fernbusse. Chengdu z.B. hat vier verschiedene. Die Lage und die angebotenen Ziele erfährt man am einfachsten aus den weiter unten erwähnten Reiseführern.Reist man mit dem Bus oder dem Zug, so ist dringend zu empfehlen, daß man den Namen seines Ziels in chinesischen Schriftzeichen kennt oder auf einem Zettel zur Hand hat. An vielen (nicht an allen !) Busbahnhöfen werden die Ziele zwar auch in lateinischen Buchstaben angezeigt. Aber nur mit den Schriftzeichen kann man kontrollieren, ob man die richtige Fahrkarte bekommen hat und in den richtigen Bus eingestiegen ist. Woher bekommt man die Zeichen ? Die deutschsprachigen Reisebücher haben meistens ihre Stärke darin, Lust auf das Reisen zu machen. Mit lästigen Details wie Städtenamen in Schriftzeichen oder dergleichen geben sie sich ungern ab. Daher kommt man kaum ohne einen Band aus den US-Reihen "Let's Go" oder "Lonely Planet" aus. Im Sommer 2000 gab es praktisch keinen westlichen Touristen in Yunnan ohne den Band "South-West China" aus der Reihe Lonely Planet. In diesen Bänden findet man die chinesische Schreibweise von allen besprochenen Orten. Findet man einen kleineren Ort einmal nicht darin, so läßt man ihn sich am besten im Hotel auf einen Zettel aufschreiben.
Eisenbahn
PreiseBei den Preisen gibt es noch ein enormes Gefälle zwischen dem Osten und den Küstenregionen (egal ob Nord oder Süd) einerseits und dem fernen Westen andererseits.Yunnan ist noch sehr billig. EssenIns Restaurant gehenMan geht eigentlich nur in Gruppen ins Restaurant. Zu zweit ist schon fast zu wenig. Vergrößert sich die Gruppe, so vergrößert man nicht die Portionen, sondern erhöht die Anzahl der verschiedenen Gerichte.
Ausgehen ..... "he pí jiû" ..... trinken BierAn Karaoke-Läden ist im kleinsten Dorf kein Mangel. Möchte man zur Abwechslung aber auch einmal ein Bier im europäischen Stil trinken gehen, so findet man die in Frage kommenden Lokale in kleinen Orten, sofern vorhanden, ohne Mühe.In Großstädten kann das mühsamer sein. In Kunming ist außer dem Camelia-Hotel, das auf westliche Backpacker spezialisiert ist, das schon erwähnte Journey-To-The-East-Café in der Nähe der Universität und das Flying-Tigers direkt daneben eine gute Anlaufstelle. Eine andere nette Kneipe in der Nähe des Holiday Inn, die ich noch von meinem ersten Besuch im Oktober 1999 kannte, hatte sich im Juli 2000 bereits zu Gunsten eines neuen Bürokomplexes in Beton aufgelöst.
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